Die Uhr als Schlüssel und Geldbörse
Von allen Geräten, die etwas ersetzen können, ist die Uhr für diese Seite das interessanteste: Sie ist beim Laufen und beim Schwimmen ohnehin am Körper. Wenn sie zahlt und die Tür öffnet, kommt nichts dazu, es fällt nur etwas weg. Genau darum geht es hier.
Was eine Uhr ersetzen kann
- Die Geldbörse. Kontaktlos zahlen, wenn Bank und Uhr zusammenpassen.
- Das Telefon, aber nur mit eigener Mobilfunkverbindung. Ohne die ist sie ein Anhängsel des Handys und in dem Moment nutzlos, in dem das Handy im Schließfach liegt.
- Den Schlüssel, sofern am anderen Ende ein Schloss sitzt, das damit umgehen kann. Ohne das ist es kein Weg, sondern eine Absicht. Mehr dazu in Den Schlüssel loswerden.
- Uhr, Wecker, Stoppuhr, Karte. Das Kleinzeug, an das niemand denkt.
Fünf Fragen, bevor du darauf baust
- Zahlt deine Bank auf dieser Uhr? Das ist die Frage, an der es am häufigsten scheitert, und sie hängt nicht am Uhrenhersteller allein, sondern an der Kombination aus Bank und System.
- Bleibt sie nach dem Anlegen entsperrt? Uhren erkennen am Handgelenk, ob sie getragen werden. Rutscht sie herunter, ist sie gesperrt, und dann steht man an der Kasse und tippt.
- Wie wasserfest ist sie wirklich? Spritzwasserfest, schwimmtauglich und tauchtauglich sind drei verschiedene Dinge. Ein Sprung ins Wasser übt kurz sehr viel Druck aus, und Salzwasser gehört danach abgespült.
- Wie lange hält der Akku an einem langen Tag, wenn sie nebenbei die Strecke aufzeichnet?
- Was passiert, wenn sie weg ist? Uhr verloren heißt Schlüssel und Geld gleichzeitig verloren. Das ist der Preis dafür, dass sie mehreres ersetzt.
Die Falle, die niemand auf dem Zettel hat
Nicht die Technik ist das Risiko, sondern das Armband. Der häufigste Grund, warum eine Uhr verloren geht, ist ein Verschluss, der sich öffnet, und beim Schwimmen und Laufen merkt man es zu spät. Ein Band mit sicherem Verschluss kostet einen Bruchteil der Uhr. Wer die Uhr zum Schlüsselersatz macht, sollte diesen Bruchteil ausgeben.
Wo sie nicht hingehört
In die Sauna. Metall speichert Hitze und wird auf der Haut unangenehm, deshalb bleibt sie im Schließfach, siehe Sauna und Therme. Damit ist die Uhr genau dort keine Lösung, wo es ohnehin ein Schließfach gibt: Das passt, denn das Problem, das sie löst, hat man am See, nicht in der Therme.
Der Test: Geh einen Nachmittag nur mit der Uhr aus dem Haus. Kommst du wieder herein, kannst du ein Eis bezahlen, und kann dich jemand erreichen? Wenn eine der drei Antworten nein lautet, ist die Uhr noch kein Ersatz, sondern ein zusätzliches Gerät. Und dann gilt die Regel dieser Seite: Ein Ding lohnt sich nur, wenn es ein anderes ersetzt.
Was hier noch fehlt
Ein Bericht über Monate, mit dem, was im Alltag nervt. Der kommt, wenn er belegt ist. Bis dahin steht hier das, was man vorher prüfen kann, und ausdrücklich kein Modellname: Auf dieser Seite steht nichts, das nicht benutzt wurde.
Kann eine Smartwatch Geldbörse und Schlüssel ersetzen?
Zahlen ja, wenn Bank und Uhr zusammenpassen. Die Tür nur, wenn dort ein Schloss sitzt, das damit umgehen kann. Das Telefon nur mit eigener Mobilfunkverbindung, sonst hängt sie am Handy, das im Schließfach liegt.
Kann ich mit der Uhr schwimmen gehen?
Das hängt an der Angabe des Herstellers: spritzwasserfest, schwimmtauglich und tauchtauglich sind drei verschiedene Dinge. Ein Sprung ins Wasser übt kurz hohen Druck aus, und Salzwasser gehört danach abgespült.
Was ist das größte Risiko bei einer Uhr als Schlüsselersatz?
Das Armband. Der häufigste Grund für den Verlust ist ein Verschluss, der sich öffnet, und beim Schwimmen oder Laufen merkt man das zu spät. Wer die Uhr zum Schlüsselersatz macht, sollte in ein Band mit sicherem Verschluss investieren.
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Kommentare
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